Photovoltaik

Erneuerbare Energie wird ein immer wichtigerer Bestandteil in unserem Alltag.


Die Lebensdauer der Paneele hat sich in den letzten Jahren wesentlich erhöht, damit stimmt auch die Gesamtenergiebilanz.


Zudem sind die Kosten der PV-Bauelemente in den letzten Jahren gesunken, daher amortisiert sich die Anlage relativ rasch.

Was ist Photovoltaik?

Unter Photovoltaik bzw. Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist aus Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Sie wird überwiegend zur Stromerzeugung eingesetzt und findet u.a. Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen. Die Photovoltaik ist ein Teilbereich der Solartechnik, die weitere technische Nutzungen der Sonnenenergie einschließt. Die Photovoltaik galt lange als die teuerste Form der Stromerzeugung mittels erneuerbaren Energien; eine Sicht, die mittlerweile durch die starken Kostensenkungen der Anlagenkomponenten jedoch überholt ist.

Mittlerweile liegen die Stromgestehungskosten der Photovoltaik in bestimmten Regionen der Erde auf gleichem Niveau oder sogar niedriger als bei fossilen Konkurrenten (Stand 2014). Inklusive Speicher, die bei hohem Anteil der Photovoltaik am Strommix notwendig werden, liegen die Kosten höher als bei fossilen Kraftwerken. Allerdings ist Solarstrom bereits heute konkurrenzfähig, wenn die externen Kosten der fossilen Stromerzeugung (d.h. Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschäden) mit berücksichtigt werden; selbst wenn diese nur zum Teil internalisiert werden.

Nennleistung und Ertrag

Die Nennleistung von Photovoltaikanlagen wird häufig in der Schreibweise Wp (Watt Peak) oder kWp angegeben und bezieht sich auf die Leistung bei Testbedingungen, die in etwa der maximalen Sonnenstrahlung in Österreich entsprechen. Die Testbedingungen dienen zur Normierung und zum Vergleich verschiedener Solarmodule. Die elektrischen Werte der Bauteile werden in Datenblättern angegeben. Es wird bei 25 C Modultemperatur, 1000 W/m² Bestrahlungsstärke und einer Luftmasse (abgekürzt AM) von 1,5 gemessen. Ausschlaggebend für die Dimensionierung und die Amortisation einer Photovoltaikanlage ist neben der Spitzenleistung vor allem der Jahresertrag, also die gewonnene Strommenge. Die Strahlungsenergie schwankt tages-, jahreszeitlich und wetterbedingt. So kann eine Solaranlage in Österreich im Juli gegenüber dem Dezember einen bis zu zehnmal höheren Ertrag aufweisen. Der Ertrag pro Jahr wird in Wattstunden (Wh) oder Kilowattstunden (kWh) gemessen. Standort und Ausrichtung der Module sowie Verschattungen haben wesentlichen Einfluss auf den Ertrag, wobei in Mitteleuropa Dachneigungen von 30 - 40° und Ausrichtung nach Süden den höchsten Ertrag liefern. An der maximalen Sonnenhöhe (Mittagssonne) orientiert, sollte in Österreich bei einer Festinstallation (ohne Nachführung) die optimale Neigung im Süden des Landes ca. 32°, im Norden ca. 37° betragen. Praktisch empfiehlt sich ein etwas höherer Neigungswinkel, da dann sowohl zweimal am Tag (am Vormittag und am Nachmittag) als auch zweimal im Jahr (im Mai und im Juli) die Anlage optimal ausgerichtet ist. Der spezifische Ertrag ist als Wattstunden pro installierter Nennleistung (Wh/Wp bzw. kWh/kWp) pro Zeitabschnitt definiert und erlaubt den einfachen Vergleich von Anlagen unterschiedlicher Größe. In SüdÖsterreich kann man bei einer einigermaßen optimal ausgerichteten fest installierten Anlage pro Modulfläche mit 1 kWp mit einem Jahresertrag von ca. 1.000 kWh rechnen.

Wirtschaftlichkeit

Grundsätzlich gilt als Richtwert, je nach Eigenleistung und Montagebedingungen sowie den verwendeten Materialen: 1000 bis 2000,- € pro Kilowatt Peak (kWp). Diese Kosten kann man durch die vielfältigen Förderungsvarianten der Bundesländer und des Bundes und durch zusätzliche Fördergelder der Gemeinden noch erheblich reduzieren. Die Wirtschaftlichkeit richtet sich nach dem Eigenverbrauch, je mehr Strom der Photovoltaik Anlage selbst verbraucht wird, desto schneller amortisiert sie sich. Wir zeigen Ihnen wie diesen Eigenverbrauch optimal steigern. Selbstverständlich umfasst unsere Planung und Beratung auch die Auflistung der möglichen Fördermöglichkeiten [KONTAKT] Quelle: Wikipedia (auszugsweise)

Beratung & Planung

Der Weg zur eigenen Photovoltaikanlage (PV)

Wo setze ich an, wenn ich mich für eine PV Anlage interessiere?


Nachfolgend die ersten Schritte, die zu beachten sind bzw. die Checkliste


- Schritt 1: ist meine Immobilie für den Bau einer PV-Anlage grundsätzlich geeignet? Was kostet die Anlage und wie gestaltet sich die Wirtschaftlichkeit


- Schritt 2: wenn die Rahmenbedingungen gegeben sind, und ein erster Eindruck der Wirtschaftlichkeit gegeben ist -> Kontaktieren [Link zu Kontakt] Sie uns bzgl. eines Termins vor Ort!

Checkliste

1) Bauliche Anforderungen: Photovoltaik ist grundsätzlich auf Schrägdächern, Flachdächern und an Fassaden möglich Ausrichtung von Schrägdächern: optimal nach Süden, es sind Abweichungen nach Osten und Westen möglich. Eine Ausrichtung nach Norden ist ungeeignet Neigung: optimal ist eine Dachneigung von 25° bis 30°, hier können aber durch Montagesysteme ausgeglichen werden. Bei Flachdächern wird die Anlage frei zur Sonne ausgerichtet Verschattung: die Dachfläche sollte nicht im Schatten von Bäumen, Schornsteinen oder ähnlichen sein. Wichtig ist auch, dass die Anlage über die gesamte Laufzeit (20 – 25 Jahre) schattenfrei bleibt Statik: ist eine ausreichende Dachlastreserve vorhanden (mind. 25 kg/m²) Achtung auf Schnee- und Windlastzone Asbestfrei? Das Dach muss frei von Asbest sein! (eine zusätzliche Asbestsanierung erhöht die Kosten) Elektroinstallation: es müssen Kabel vom Dach in den Keller gezogen werden. Ev. ist ein freier Zug eines Kamins o.ä. vorhanden, ansonsten sind Durchbrüche in Wand und Decke erforderlich Gestattungsverträge bei Anlagen >30kWp. 2) Anschaffungskosten: PV-Anlagen bis 5 kWp: ca 2.100 €/kWp PV-Anlagen bis 10 kWp: ca. 2.000 €/kWp PV-Anlagen größer 10 kWp: ca.1.800 €/kWp (Netto - Richtpreise ohne Installation) 1 kWp Nennleistung entspricht einer Fläche von 6,5 m² (ein Modul mit ca. 250 Wp – 280 Wp ist in etwa 1,6 m² groß)

Beratung

Beim Ortstermin prüfen wir [KONTAKT] mit Ihnen die baulichen Anforderungen. - Ausrichtung, Neigung und Abmessungen des Daches - Dacheindeckung und Unterkonstruktion (zur Festlegung des Montagesystems) - Statik - Asbestbelastung - Beschattung - Elektroinstallation – Verlegemöglichkeit des Solarkabel und Möglichkeiten zur Montage der Anlagenkomponenten (Wechselrichter und Einspeisezähler) - Vorgehensweise für Anmeldung für den Netzanschluss - Eigenverbrauchsoptimierung – wie gestalte ich meinen Alltag, um möglichst viel des Solarstroms selbst zu verbrauchen (Überschusseinspeisung)

Förderungen

Bundesweite Förderungen Gefördert werden private PV-Anlagen mit einer Leistung bis max. 5 kWp Förderpauschale 275 Euro/kWp für freistehende Anlagen und Aufdachanlagen (max. jedoch 35 % der anerkennbaren Investkosten) 375 Euro/kWp für gebäudeintegrierte Anlagen (max. jedoch 35 % der anerkennbaren Investkosten) • Errichtungszeit 12 Wochen ab Registrierung; spätestens jedoch bis 8. März 2017 (wenn Registrierung am 14. Dezember 2016 erfolgte) • Förderung von Gemeinschaftsanlagen: Mind. 2 Wohn- bzw. Geschäftseinheiten. Max. 5 kWp/Person; max. 30 kWp in Summe; jeder Beteiligte muss separaten Förderantrag stellen • Ein Antragsteller kann die Förderung für mehrere PV-Anlagen an verschiedenen Standorten beantragen (nicht aber am selben Standort) • Kombination mit anderen Bundes- bzw. Landesförderungen nicht möglich (keine Doppelförderung der Anlagen) – Nur der nicht geförderte Anteil darf von einer zweiten Stelle gefördert werden (außer die zweite Förderstelle negiert eine Anschlussförderung) • Weiterhin sind nur 5 kWp einer Anlage förderbar. Erweiterung von bestehenden Anlagen werden nicht gefördert. • Errichtung der Anlage erst nach erfolgter Registrierung – ansonsten Verlust der Förderung Hier finden Sie einen ausführlichen Förderleitfaden (Stand Feb. 2016)

Fördersituation Salzburg

PV-Förderung für Privathaushalte Gefördert werden Anlagen bis 3 kWp. Ein Nachweis des Eigenverbrauchs ist nicht erforderlich. Gefördert wird ab 1 kWp bis 3 kWp. Die Förderung beträgt € 600 pro kWp. Die Förderung beträgt € 900 pro kWp, das sind maximal € 1.800 für eine Anlage. Eine Anschlussförderung mit der Klima- und Energiefonds PV-Kleinanlagen ist in Salzburg nicht möglich Die gesamten Informationen finden Sie im Förderleitfaden sowie direkt bei der Förderstelle online www.energieaktiv.at/information/foerdermoeglichkeiten. Gerne beraten wir Sie über die Förderungen, die für Sie in Frage kommen!